Wir wollen ein Museum zum Musikleben unserer Stadt in Geschichte und Gegenwart gründen:
  • vom Gas­sen­hau­er über Kaba­rett, Ope­ret­te und Oper bis zu zeit­ge­nös­si­schen Aus­drucks­for­men
  • von den „Ein­ge­bo­re­nen“ über die Huge­not­ten bis zu den Tür­ken
Das Museum soll ein breites Spektrum der einheimischen Bevölkerung ansprechen
und gleichzeitig eine Touristenattraktion bilden durch:
  • Neue Wege in der musea­len Prä­sen­ta­ti­on his­to­ri­scher Musik
  • Bür­ger­be­tei­li­gung durch Koope­ra­ti­on mit Kul­tur­ver­ei­nen, Künst­lern und ande­ren Ber­li­nern
Folgende Aufgaben sollen miteinander verknüpft werden:
  • For­schung, Doku­men­ta­ti­on, Archi­vie­rung
  • Aus­stel­lun­gen, inter­ak­ti­ves Klang­mu­se­um
  • Vor­trä­ge, Dis­kus­sio­nen, Kon­zer­te

Ber­lin hat kei­ne Insti­tu­ti­on, die sich spe­zi­ell mit der Geschich­te des Musik­le­bens der eige­nen Stadt befasst. Vie­le Aspek­te der Ber­li­ner Musik­ge­schich­te wur­den nie doku­men­tiert und von dem ohne­hin weni­gen Mate­ri­al ging ein gro­ßer Teil in den Krie­gen ver­lo­ren. Jetzt droht auch noch der Ver­lust vie­ler letz­ter Pri­vat­samm­lun­gen, wie z.B. des Fami­li­en­ar­chivs der Betrei­ber einer der Gar­ten­büh­nen des frü­hen 20. Jh. und des Ton­ar­chivs einer Musik­eth­no­lo­gin, die vier Jahr­zehn­te Ent­wick­lun­gen tür­ki­scher Musik in Ber­lin unter­sucht hat. Das geplan­te Muse­um soll sol­ches Mate­ri­al auf­fin­den, auf­ar­bei­ten und der Öffent­lich­keit prä­sen­tie­ren. Dabei sol­len ins­be­son­de­re auch die Wech­sel­wir­kun­gen zwi­schen Musik und Zeit­geist, Musik und Poli­tik ver­an­schau­licht wer­den, die oft gera­de in Ber­lin am deut­lichs­ten spür­bar waren.

Um unser Anlie­gen bekannt zu machen, pla­nen wir die Aus­stel­lung „Ber­li­ner Lied 1871–1933. Vom Hin­ter­hof zum Kaba­rett“ und einen Lie­der­abend mit pro­mi­nen­ten Ber­li­ner Künst­lern.