OaarWurm 2016

Berliner Festival für zeitgenössische Musik

Im letzten Jahr haben wir erstmals das kleine, aber feine Festival OaarWurm durchgeführt, das wir nun in diesem Jahr weiter führen und in den folgenden Jahren ausweiten und im Berliner Musikleben etablieren möchten. OaarWurm soll sich in Zukunft noch klarer von anderen Festivals für Neue Musik dadurch unterscheiden, dass wir Komponistinnen/Komponisten und Musiker/innen in den Mittelpunkt stellen, die in unserer Stadt leben. Außerdem wollen wir Kompositionen auswählen, die zeigen, dass zeitgenössische Musik wieder Freude machen darf.

Hier finden Sie das Programm für den 16. und 17. Juni 2017. Wir freuen uns, wenn Sie mal rein schauen.

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Forschungsprojekt in Planung

unter Leitung des Wiener Volksliedwerks

Kooperationspartner:
Österreich: Wiener Volksliedwerk, Institut für historische Intervention, Armin Berg Gesellschaft, Wienbibliothek im Rathaus
Deutschland: Initiative Berlin-Musik-Museum e.V., LexM (DFG-Projekt am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Hamburg), Lexikon verfolgter Musiker und Musikerinnen der NS-Zeit u.a.

Thema:
Volkssänger/innen in europäischen Großstädten zwischen Vormärz und 2. Weltkrieg
(Wien, Berlin, München, Hamburg, Prag, Budapest)

„Volkssänger/innen“ ist eine ältere Bezeichnung für die Nachfahren der fahrenden Sänger und Harfenistinnen, die während der Industrialisierung sesshaft wurden, satirisch und parodistisch auf Ereignisse des städtischen und staatlichen Lebens eingingen und später in Kabarett und Schlager fortlebten. Heute sind in Deutschland die Münchner Karl Valentin und Liesl Karlstadt noch am bekanntesten.

Obwohl die Volkssänger/innen bis 1933 eine bedeutende Rolle in der urbanen Unterhaltungskultur spielten, ist unser Forschungsprojekt die erste umfassende musik- und theaterhistorische Untersuchung dieser zentralen Erscheinung der modernen Unterhaltungsindustrie des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.