OaarWurm 4.0 - 2018

Berliner Festival für zeitgenössische Musik

Im Jahre 2015 haben wir erstmals das kleine, aber feine Festival OaarWurm durchgeführt, das wir in 2016 und 2017 fortgeführt und nun in 2018 ausgeweitet haben. Wir möchten das Festival im Berliner Musikleben etablieren. Damit soll sich OaarWurm in Zukunft noch klarer von anderen Festivals für Neue Musik dadurch unterscheiden, dass wir Komponistinnen/Komponisten und Musiker/innen in den Mittelpunkt stellen, die in unserer Stadt leben. Außerdem wollen wir Kompositionen auswählen, die zeigen, dass zeitgenössische Musik wieder Freude machen darf.

In diesem Jahr werden wir nun also zum vierten Mal unser Festival durchführen. Dabei wird es wieder einige Uraufführungen in origineller Umgebung geben. Wir danken dem Deutschen Komponistenverband, der Deutsch-Polnischen Stiftung und dem Bezirksamt Pankow für ihre freundliche Unterstützung.

Hier finden Sie das PROGRAMM für die Tage 24. und 25. August sowie für den Zeitraum 30. August bis 02. September 2018. Wir freuen uns sehr, wenn Sie einmal hineinschauen.

Unsere Sponsoren:

FWPN  DKV


Forschungsprojekt in Planung

unter Leitung des Wiener Volksliedwerks

Kooperationspartner:
Österreich: Wiener Volksliedwerk, Institut für historische Intervention, Armin Berg Gesellschaft, Wienbibliothek im Rathaus
Deutschland: Initiative Berlin-Musik-Museum e.V., LexM (DFG-Projekt am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Hamburg), Lexikon verfolgter Musiker und Musikerinnen der NS-Zeit u.a.

Thema:
Volkssänger/innen in europäischen Großstädten zwischen Vormärz und 2. Weltkrieg
(Wien, Berlin, München, Hamburg, Prag, Budapest)

„Volkssänger/innen“ ist eine ältere Bezeichnung für die Nachfahren der fahrenden Sänger und Harfenistinnen, die während der Industrialisierung sesshaft wurden, satirisch und parodistisch auf Ereignisse des städtischen und staatlichen Lebens eingingen und später in Kabarett und Schlager fortlebten. Heute sind in Deutschland die Münchner Karl Valentin und Liesl Karlstadt noch am bekanntesten.

Obwohl die Volkssänger/innen bis 1933 eine bedeutende Rolle in der urbanen Unterhaltungskultur spielten, ist unser Forschungsprojekt die erste umfassende musik- und theaterhistorische Untersuchung dieser zentralen Erscheinung der modernen Unterhaltungsindustrie des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.